Die homöopathische Notfallapotheke

 

 

 

Verletzungen

 

Wichtigstes Mittel Arnica montana in Hochpotenzen (D 30, D 200), wirkt dann am besten. Einzelgaben. Stoßverletzungen, stumpfe Verletzungen, Verstauchungen, Hinfallen, Herabfallen von der Höhe, Autounfälle, Gehirnerschütterung und Verletzungen.

Vor und nach Operationen, nach Geburten.

 

Ledum palustre: Stichverletzungen, etwa eingetretener Nagel. Wurde früher als homöopathische Tetanusvorbeugung verwendet. D30, Einzelgaben.

 

Hypericum perforatum: Verletzungen von nervenreichen Geweben, wie etwa Quetschung von Fingerspitzen oder auch Sturz auf Steißbein. DAS Mittel für Nervenverletzungen. Auch für frische Querschnittslähmungen geeignet.

 

Calendula officinalis: Schürfwunden oder auch Rissquetschwunden. Auch als Salbe gut wirksam.

 

Zur Information: Immer wieder gibt es Krankheitszustände und Beschwerden, die auf  oftmals lang zurückliegende Verletzungen zurückgehen. „Seit dem Autounfall damals bin ich nie mehr richtig gesund geworden.“  Oder  „Seitdem ich damals die Gehirnerschütterung hatte, habe ich die Kopfschmerzen.“ Hier kommen immer unsere klassischen Verletzungsmittel, allen voran Arnica ins Spiel.

Tritt ein Tumor an der Stelle auf, wo einmal eine Verletzung war, so sind vor allem zwei Mittel von herausragender Bedeutung, nämlich Bellis perennis und Conium maculatum.

Der große englische Homöopath BURNETT hat mit Bellis perennis viele Tumorkranke kuriert.

Bei Drüsenkrebs als Folge einer Verletzung (etwa der Brustdrüsenkrebs der Frau) ist Conium maculatum die wichtigste Arznei.

Ein Schlag auf die Brust kann also verheerende Folgen haben. 

 

 

Folgen von körperlicher Überanstrengung, Durchnässung, Schwitzen und dann rasche Abkühlung

Rhus toxicodendron – Ruhelosigkeit, kann nicht ruhig liegen, Besserung bei fortgesetzter Bewegung, Verschlimmerung bei Anfangsbewegung. Zerschlagenheitsgefühl, Gliederschmerzen, Muskelkater.

 

Bryonia – Ruhig daliegen bessert, Schmerzen bei geringer Bewegung. Liegen auf schmerzhafter Seite bessert.

 

Fieber, Beginn schnell, innerhalb weniger Minuten oder auch Stunden

 

Aconitum napellus – Folge von trockener, kalter Witterung. Hohes Fieber, Angst, Unruhe, kein Tropfen Schweiß. Im Extremfall Todesangst. Einzelgaben.

 

Atropa belladonna- rotes Gesicht im Fieber, selten auch blass, hohes Fieber, Lichtscheu, weite Pupillen, kalte Hände und Füße bei heißem Kopf. Viel Schweiß. Evtl. auch Fieberkrämpfe, Halluzinationen im Fieber, oft von Tieren oder Gespenstern, Hexen.

 

Pyrogenium – Fieber hervorgerufen durch Blutvergiftung. Ernste Zustände. Immer wieder Rückfälle. Herzklopfen, sehr schneller Puls. Heißer Schweiß, der aber keine Besserung bringt.

Sehr stinkende Ausscheidungen (Stühle, Atem...).

Frösteln beginnt im Rücken. Gliederschmerzen. Viel Kältegefühle.

Das Bett erscheint zu hart, wie bei Arnica montana. Besserung durch Bewegung, wie bei Rhus toxicodendron.

 

Fieber, langsamer Beginn, über einige Tage hinweg

 

Ferrum phosphoricum – kein besonderes Krankheitsgefühl, Wangen umschrieben gerötet, liegt bei 39° Fieber zeitunglesend im Bett.

 

Gelsemium sempervirens – Folge von warmem Wetter oder auch Föhn. Schwere- oder Zerschlagenheitsgefühl im ganzen Körper, schläfrig, kann kaum die Augen offen halten. Hinterkopfschmerzen.

 

Bryonia alba – Jede Bewegung schmerzt, jede Erschütterung. Besser im liegen, will in Ruhe gelassen werden. Gereizte Stimmung. Oft stechende Schmerzen. Durstig.

 

Rhus toxicodendron – Unruhig, bewegt sich dauernd im Bett, Unruhe in den Beinen, große Zugluft und Kälteempfindlichkeit. Schüttelfrost, wenn er nur die Hände unter der Bettdecke hervorstreckt. Gliederschmerzen. Zerschlagenheitsgefühl. Nächtliche Verschlimmerung.

 

Eupatorium perfoliatum – Fieber verbunden mit starken Knochenschmerzen. Rückenschmerzen. Durstig, vor Beginn des Schüttelfrosts. Übelkeit, Galleerbrechen. Reizbarkeit.

 

 

Durstlosigkeit im Fieber

 

Apis mellifica – Durstlos, Verschlimmerung durch Wärme und Hitze in jeder Form. Atemnot, Erstickungsgefühl. Evtl. blassrote Schwellungen, die aussehen, als wäre Wasser darin (Schwellung wie nach Bienenstich). Stechende und brennende Schmerzen.

 

Pulsatilla pratensis – Frösteln, auch im warmen Zimmer, durstlos. Einseitige Schweiße, große Neigung zu Venenproblemen. Unerträgliche Hitze nachts. Äußere Hitze ist unerträglich. Gut passend für milde nachgiebige mitfühlende blonde Frauen und Kinder. Sehr trostbedürftig.

 

 

Ohrenschmerzen

 

Atropa Belladonna – plötzlicher Beginn, wie stets bei Belladonna. Oft rechtsseitig. Heftige Symptomatik, oft aus dem Schlaf heraus. Aufschreien. Sehr geräuschempfindlich.

 

Matricaria Chamomilla – Heftig, gereizt, zornig, launisch, überempfindlich. Kinder wollen nicht angesehen werden, aber Herumtragen bessert. Verlangt zuerst Dinge, und wirft sie dann wieder weg. Eine Wange rot, die andere blass.

Chamomilla ist eine Arznei, die vor allem nach dem Gemütszustand ausgewählt wird. „Wer ruhig leidet, ist kein Fall für Chamomilla.“

 

Ferrum phosphoricum -  Keine eindeutige Symptomatik. Ähnlich Belladonna, aber milder.

 

 

Halsschmerzen

 

Phytolacca decandra – Halsschmerzen, Verschlimmerung durch warme Getränke. Rachen dunkelrot geschwollen, Schmerzen erstrecken sich bis in den Hals beim Schlucken. Stirnkopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Gleichgültigkeit.

 

Lachesis muta – Linksseitige Halsschmerzen. Ebenfalls Verschlimmerung durch warme Getränke. Enge Kleidung um Hals wird nicht vertragen. Verschlimmerung nach Schlaf. Eiterungsneigung.

 

Apis mellifica – Stechende Halsschmerzen, blassrote wässrige Schwellung von Mandeln oder Zäpfchen. Verschlimmerung durch Wärme und warme Getränke.

 

Atropa Belladonna – Brennende Halsschmerzen, plötzlicher Beginn. Heftig. Einschnürungsgefühl im Hals. Schlucken schwierig, vor allem Flüssigkeiten.

 

Echinacea – Halsschmerzen unspezifisch, zur Abwehrsteigerung, wenn sich kein anderes Mittel zeigt. Bewährt. Dosierung D1 bis D 4.

 

Hepar sulfuris calcarea – Splittergefühl im Rachen; stechende Schmerzen zum Ohr ausstrahlend beim Schlucken. Mandelabszesse oder drohende Eiterung. Sehr kälteempfindlich.

 

Silicea terra – Stechende Schmerzen wie von einer Nadel in den Mandeln. Harte Schwellungen der Halsdrüsen. Kälte verschlimmert. Eiterungsneigung. Wie Hepar sulfuris und Lachesis auch zur Behandlung der eitrigen Angina geeignet.

 

Mercurius solubilis – ebenfalls ein Mittel für eitrige Angina. Speichelfluss. Übler Mundgeruch. Dauernder Schluckdrang. Wundheitsgefühl im Hals.

 

 

Husten

 

Bryonia alba – Sehr schmerzhafter Husten, Angst vor jedem Hustenanfall wegen der Schmerzen. Hält sich die Brust bei jedem Hustenstoß. Stechende Schmerzen. Gut passend für Rippenfellentzündung (Pleuritis)!

 

Atropa Belladonna – Rascher Beginn. Trockener Husten, Verschlimmerung nachts. Bellender Husten, dabei  rotes Gesicht. Kehlkopf sehr schmerzhaft bei Husten.

 

Aconitum napellus – Plötzlicher Beginn, heiserer und trockener Husten, Verschlimmerung nachts und nach Mitternacht. Unruhe, Angst. Gut passend für kräftige, vollblütige Menschen.

Atemnot. Folge von kaltem und trockenem Wetter. Auch gut passend für den Pseudokrupp der Kinder, nachts, aus dem Schlaf heraus. Einzelgaben, D 30. – Wichtig: Verständigung des Arztes darf nicht verzögert werden!

 

 

 

 

 

 

Phosphorus – Husten ausgelöst durch Kitzeln im Rachen, schlimmer durch kalte Luft, Lesen, Lachen, Sprechen. Kehlkopfschmerzen, heiser. Enge- und Hitzegefühl in der Brust. Kann nicht auf der linken Seite liegen. Brennende Schmerzen. Gut passend für offene, freundliche, mitfühlende, aber labile Menschen. Begeisterungsfähig. Sehr trostbedürftig, nicht nachtragend. Braucht seine „Streicheleinheiten.“

 

Ipecacuanha – Übelkeit und Brechwürgen bei Husten, dabei saubere Zunge. Schleimerbrechen. Viel Schleimrasseln.

 

Antimonium tartaricum (Tartarus emeticus) – Spätstadium. Viel Schleimrasseln, kann aber nicht abgehustet werden, da Lungen zu schwach. Ernstes Stadium. Atemnot, Patient muss aufrecht sitzen. Benommenheit, Schwäche und Schweiß. Kinder wollen nicht berührt werden.

 

Blasenentzündungen

 

Aconitum napellus – Plötzlicher Beginn, heftige Symptomatik. Angst, Unruhe.

 

Solanum dulcamara – Folge von Durchnässung und Unterkühlung, Sitzen auf kaltem Boden etc.

 

Cantharis – Heftig, unerträglicher Brennschmerz.

 

 

Magenverstimmung

 

Nux vomica – Folge von Ärger, Zorn, Stress, Genussmittelmissbrauch wie Kaffee, Alkohol. Durchzechte Nächte. Übelkeit, kann nicht erbrechen, Schweregefühl im Magen wie von einem Stein, Stirnkopfschmerzen. Überempfindlich gegen Gerüche und Geräusche. Reizbar.

Kann auch vorbeugend (D 30, Einzelgabe) genommen werden, wenn man Wein oder stärkere Alkoholika trinkt und diese erfahrungsgemäß nicht verträgt.

Das klassische Managermittel!

 

Reisekrankheit, Seekrankheit

 

Cocculus -  Übelkeit und Schwindel beim Fahren, auch Erbrechen; Liegen bessert, Aufsetzen verschlechtert.

 

Zur Information: Cocculus ist auch eine wichtige Arznei bei negativen Folgen von durchwachten Nächten, etwa wenn man Angehörige pflegt oder auch für Mütter kleiner Kinder, die unter den Folgen der Schlaflosigkeit leiden. Wenn man schon sehr übermüdet ist und dennoch nicht einschlafen kann. 

 

Tabacum – Schwere Übelkeit, tödliche Blässe, Schweiß, Erbrechen, eisige Kälte, wobei er aber den Leib unbedeckt haben will. Erbrechen bei der geringsten Bewegung. Empfindlich gegen Tabakrauch, große Schwäche und Elendigkeit.

 

 

 

Erbrechen, Übelkeit, Kollapszustände

 

Veratrum album -  Kalter Stirnschweiß, Blässe, eisige Kälte der Nasenspitze und des Gesichtes. Reichliches Erbrechen und Übelkeit, verschlimmert durch die geringste Bewegung. Reichlicher Durchfall, viel Schweiß, extreme Kälte. Kollaps.

 

Carbo vegetabilis -  Kollaps. Heißer Kopf, kühler Atem. Wollen Luft zugefächelt haben. Bläuliche Verfärbung, Ohnmacht. Gut passend für Patienten mit chronischen Herz-Kreislaufproblemen. Evtl. Blutungsneigung. Ein gutes Mittel für chronische Folgen einer Lebensmittelvergiftung  oder wenn sich der Patient nie mehr von einer Infektionskrankheit erholt hat.

 

Arsenicum album – Große Erschöpfung, nächtliche Verschlimmerung, Angst und Unruhe. Kalter Schweiß, durstig nach kleinen Mengen warmer Flüssigkeit. Geruch oder Anblick von Speisen ist unerträglich. Durchfälle sehr stinkend, nachts und nach Essen und Trinken. Folge von verdorbenen Speisen, vor allem Fleisch. Übelkeit, Würgen, Erbrechen.

 

Zur Information: Gerade auch sehr schwere oder lebensbedrohliche Infektionskrankheiten weichen sehr schnell einer kompetenten homöopathischen Therapie. Im 19. Jahrhundert hatten die klassischen Homöopathen sehr große Erfolge etwa bei der Behandlung von Typhus- und Cholera. Hahnmann behandelte im Jahre 1813  160 Typhuskranke, davon starb ihm ein einziger. Überwältigende Erfolge hatte die Homöopathie auch während der großen Choleraepidemie im Jahre 1830/31, damals wurde etwa in Wien von der Kanzel herab die Bevölkerung aufgerufen, sich homöopathisch behandeln zu lassen.

Weitere wichtige Arzneien sind: Camphora, Cuprum, Rhus toxicodendron, Bryonia.

 

 

Schwächezustände

 

China officinalis – Folge von Blutverlusten, wie etwa nach Geburten,  von Durchfallerkrankungen, kurz: von Säfteverlusten aller Art.

 

Schlafstörungen

 

Coffea – Viele Gedanken, überdreht, wie nach zuviel Kaffeegenuss.

 

Cocculus – Folge von Nachtwachen, Sorge um andere,  Schwindel......

 

Nux vomica – Überreizt, zuviel Genussmittel wie Koffein und Alkohol, Exzesse, Stress, Gereiztheit, Überempfindlichkeit der Sinne.

 

Phosphorus – Nervliche Überanstrengung, labil, überempfindlich, erwacht von kleinsten Geräuschen. Für offene, mitfühlende, trostbedürftige Menschen.

 

 

 

 

 

Bauchschmerzen

 

Citrullus colocynthis – Bauchschmerzen, Koliken. Zusammenkrümmen, Wärme und Druck bessern. Plötzlicher Beginn.

 

Matricaria Chamomilla – Launisch, gereizt, widersprüchlich. Rascher Beginn.

 

Atropa belladonna -  Plötzlicher Beginn, Zusammenkrümmen oder Überstrecken nach hinten bessert. 

 

Achtung: Vorsicht bei Bauchschmerzen. Immer schnellstmöglich Arzt verständigen!

 

 

Dosierung:  D 12 gibt man  zweimal täglich, D 4 und D 6 dreimal täglich je 5 Globuli oder auch 5 Tropfen.(Einnahmedauer maximal eine Woche).

Bei sehr akuten Zuständen 5 Globuli der Arznei in  1/8 Liter Wasser lösen, mit Plastiklöffel umrühren, bis die Kügelchen ganz aufgelöst sind. Viertelstündlich einen Schluck, bei eindeutiger Besserung aber unbedingt Arzneieinnahme stoppen.

 

Eine Viertelstunde vor und nach Arzneieinnahme nichts Essen und Trinken. Die Globuli auf der Zunge zergehen lassen wie ein Bonbon.

 

Hochpotenzen (D 30) werden in Einzelgaben von 5 Globuli verabreicht, danach muss die Wirkung abgewartet werden. Einige Tage oder länger.

Bei sehr akuten Zuständen (Fieber, Schmerzen...) können auch 5 Globuli der Hochpotenz in Wasser gelöst verabreicht werden, wie oben beschrieben.

 

MERKE: Unter homöopathischer Therapie unbedingt koffeinhaltige Getränke wie Kaffee, Cola, Schwarztee etc. meiden, sie heben die Mittelwirkung auf.

Weiters keinen Kamillentee und keinen Pfefferminztee!

 

Die Arznei vor Licht, Chemikalien und elektromagnetischen Feldern schützen, also die Fläschchen nicht neben Elektrogeräte oder ins Sonnenlicht stellen.

 

 


Atropa Belladonna

 

Eines der wichtigsten Fieber- und Entzündungsmittel der Homöopathie. Heftigkeit, Hitze, Röte,  plötzlicher Beginn sind wesentliche Charakteristika dieser Arznei. Ein großes Mittel für Kinder. Beschwerden, die plötzlich beginnen, und plötzlich enden. Intensive Hitze. Pulsieren, Klopfen.

Brennende, stechende Schmerzen, etwa im Hals, wie von glühenden Kohlen.

Pulsieren der Halsschlagader. Weite Pupillen, Lichtempfindlich.

Beschwerden eher auf der rechten Körperseite.

Der Wirkungsbereich von Belladonna erstreckt sich auf beginnende Entzündungen. Ist einmal Eiterung aufgetreten, wird es nicht mehr helfen.

Ein häufiges Folgemittel ist Hepar sulfuris.  

Verschlimmerung durch kalte Luft oder Zugluft, auch Beschwerden nach Haareschneiden. Direkte Sonnenbestrahlung unverträglich, Belladonna ist ein wichtiges Mittel beim Sonnenstich. (Die Tollkirsche findet man am häufigsten an schattigen Wegrändern)

Hohes Fieber, Fieberkrämpfe bei Kindern. Heißes, rotes Gesicht und dabei kalte Hände und Füße. Verschlimmerung der Schmerzen durch Bewegung.

Entweder überempfindlich gegen Schmerzen oder auch unempfindlich.

Klopfende und schießende Kopfschmerzen mit Empfindlichkeit gegenüber Bewegung, Geräuschen, Zugluft, Licht und sogar gegen Augenzwinkern. Kopfrollen. Trockenheit der Schleimhäute. Trockenheitsgefühl sehr charakteristisch.

Verlangen nach Zitronen, etwa während des Fiebers.  Husten nachts, krampfhaft und bellend. Schmerzhafter Husten, die Kinder schreien auf. Kopf gerötet beim Husten.

Brustdrüsenentzündung der Frau, beginnend, die Brüste sind steinhart geschwollen. Beschwerden etwa durch Umdrehen im Bett und durch Erschütterung.

Überempfindlich oder unempfindlich Schmerzen gegenüber.

Belladonna ist ein Nachtschattengewächs, daher viele „nächtliche“ Symptome, wie Alpträume, Aufschreien im Schlaf vor allem bei Kindern, Zähneknirschen, Furcht vor Geistern, Hexen, Monstern, Tieren, oft große Furcht vor Hunden.

Belladonna-Kinder sind zumeist sehr intelligent mit einer raschen Auffassungsgabe und einer schnellen körperlichen und geistigen Entwicklung. Offene Persönlichkeiten, die gerne im Mittelpunkt stehen mit einer starken Neigung zur Schauspielerei. Leicht beleidigt, aber dennoch nicht nachtragend. Kräftige Kinder mit feinen Gesichtszügen, feinem Haar und kräftigem Körperbau. Laut, machen beim Spielen viel Lärm. Eine besondere Beziehung besteht zum Feuer, gerne zündeln. Laute Stimme und lautes Lachen, gerne Musik und Tanz. „Attractive behavior,“ gefallen wollen. Schauspielerei.

Aber auch herausfordernd und trotzig. Ruhelos, Wut und Zorn, Kühnheit, Verwegenheit. Kinder, die wenn man sie auch nur einen Augenblick aus den Augen lässt, irgendwelche gefährliche Dinge tun. 

Die homöopathische Taschenapotheke

 

 

Arnica montana D 200

Rhus toxicodendron D 6

Colocynthis D 30

Hepar sulfuris D 12

Silicea D 12

Aconitum napellus D 30

Atropa belladonna D 6

Echinacea D 4

Bryonia alba D 6

Nux vomica D 6

Cocculus D 6

Ferrum phosphoricum D 12

Gelsemium sempervirens D 6

Eupatorium perfoliatum D 6

Apis mellifica D 6

Chamomilla D 30

Ipecacuanha D 6

Pulsatilla D 6

Tartarus emeticus D 6

Phytolacca D 6

Phosphorus D 30

Cantharis D 6

Dulcamara D 6

Pyrogenium D 30

Lachesis D 12

Arsenicum album D 12

Carbo vegetabilis D 12

Veratrum album D 6