Homöopathie in Bildern

 

 

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Homöopathische Arzneien gibt es viele (ca. 2500), jedoch sind es oft nur ganz wenige oder gar nur eine einzige Arznei, die den vollen Erfolg bringen. Das Mittel muss genau den Beschwerden und dem Persönlichkeitstyp des Kranken entsprechen, weshalb auch ein langes Erstgespräch von zumeist über einer Stunde Dauer notwendig ist; der Arzt muss den Patienten gut kennenlernen.

Das Kunststück besteht dann darin, die geeignete Arznei auszuwählen und sie auch in der richtigen Dosierung zu verabreichen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient auf Anhieb, beim Erstgespräch, seine Arznei erhält, hängt ab von der Erfahrung und vom Können des Homöopathen und liegt bei ca. 60%.

Diese Trefferquote steigt aber mit jeder Konsultation, da der Arzt evtl. Fehleinschätzungen des Patienten korrigieren und eine passendere Arznei suchen kann.

Wer sich für eine homöopathische Therapie entscheidet, sollte mit etwa fünf Konsultationen rechnen. Zeigt sich dann immer noch kein Erfolg, kann es oft sehr schwer und langwierig sein, die richtige Arznei zu finden, denn die meisten Mittel sind völlig unzureichend geprüft und es ist dann schwierig, wenn ein Patient eine wenig oder gar nicht bekannte Arznei benötigt, was aber nicht allzu häufig der Fall ist.

 

 

 

Die Dauer einer homöopathischen Kur ist abhängig von der Erkrankungsdauer und vom Energiezustand des Patienten. Tiefsitzende schwere Erkrankungen erfordern langdauernde Kuren. Hier erscheint der Vergleich mit einem Aufstieg auf einen hohen Berg angebracht: es wird immer wieder nötig sei, Rastpausen einzulegen, um Energie zu tanken (= wieder eine neue Arzneigabe, um die Heilung voranzutreiben).

Einmal aber oben auf der Hochebene angekommen, wird wesentlich weniger Energie verbraucht, was bedeutet: Hat sich der Gesundheitszustand einmal stabilisiert, ist oft jahrelang keine weitere Arzneigabe mehr notwendig.

Bitte seien Sie realistisch und auch fair der Homöopathie gegenüber: Mit einer einmaligen Konsultation des Homöopathen ist es bei den heutigen chronischen und tiefsitzenden Krankheiten nicht getan. Der Erwartungshaltung ist hier oft sehr hoch, um dann, wenn sich nicht sofort Heilung oder entscheidende Besserung einstellt, sogleich das Handtuch zu werfen. Ungeduld ist die Seuche unserer Zeit und ein Mensch, der so denkt, ist kaum heilbar, und dann ist auch ein einmaliger Besuch beim Homöopathen Zeit- und Geldverschwendung.

Eine Grundvoraussetzung für die Heilung ist Geduld und auch die Fähigkeit, einen einmal eingeschlagenen Weg trotz Rückschlägen weiterzugehen.

Will man im Leben etwas erreichen, so muss man sich darum bemühen, egal ob es sich dabei um ein Studium, körperliches Training, einen spirituellen Weg  oder um den Beruf handelt.  Nur konstantes Bemühen ist wertvoll und bringt auch auf Dauer Erfolg, Eintagsfliegen haben  nur ein kurzes Leben... Mit der Heilung ist es nicht anders. Wer Heilung anstrebt, sollte dies ernsthaft und ausdauernd tun, denn so zwischendurch und nebenbei wird niemand dauerhaft gesund.

 

 

In der klassischen Homöopathie spielen die Heilungsgesetze eine ganz wichtige Rolle, erlauben sie es doch dem Arzt zu erkennen, ob der Patient Richtung Heilung geht. Das wichtigste Instrument dafür sind die Heringschen Regeln, die besagen, dass sich die Beschwerden und Symptome des Kranken aus dem Körperinneren an die Oberfläche verlagern, hin zu Haut und Schleimhäuten:

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Heilung erfolgt also:

 

von innen nach außen

von oben nach unten

zeitlich umgekehrt zum Auftreten.

 

Diese Regeln sind seit 200 Jahren bekannt.  Wenn sie bei einer Kur auftreten, lassen sie eine zumeist sehr gute Prognose zu.

 

Die klassische Homöopathie hat dem modernen Menschen eine jahrhundertlange Erfahrung zu bieten. Es gibt klare und sehr bewährte Heilungsgesetze und eindeutige Richtlinien, wie der Arzt vorzugehen hat. Schnelles Draufloskurieren und Symptome wegzaubern sind nicht die Intentionen des klassischen Homöopathen. Eine Kur, die als heilend gelten darf, muss wesentlich strengeren Kriterien standhalten.

Bei einer sorgfältigen und konsequenten homöopathischen Kur schwindet für den Patienten das Risiko, an einer schweren Krankheit oder gar an Krebs zu erkranken, da - gemäß den Heringschen Regeln – die Krankheit an die Oberfläche getrieben und die Konstitution gestärkt wird. SPINEDI – ein großer Schweizer Homöopath – fand beispielsweise unter seinen 2000 Patienten, die er seit vielen Jahren klassisch-homöopathisch behandelt, eine Erkrankungsrate an Krebs von wenigen Promille(!); dabei erkranken normalerweise an die

20 % der Bevölkerung an einem bösartigen Tumor.... Hieraus ist klar ersichtlich, dass durch die  Homöopathie eine erstklassige Gesundheitsvorsorge betrieben werden kann.